Informationen - Baustelle - Wegeführung

Neuneinhalb Tage in Aix en Provence

Ein großes Willkommensspruchband ragte über dem allgemeinen Trubel des Kennenlernens am TGV-Bahnhof von Aix-en-Provence, als die Gesamtschulemünstermitte-Schüler hier erste Tuchfühlung  mit ihren Corres aus der Provence aufnahmen: „Ah, du bist also die Morgane- Moi, je suis Anna.“  „Und du bist der Robert?....“usw.

Insgesamt 15 Schüler und Schülerinnen des 8. Jahrgangs, begleitet von Frau Bohle und Frau Reil-Funke, wurde ein herzlicher Empfang für den achttägigen Schüleraustausch bereitet.
Tolle Stimmung bei sommerlichen Temperaturen herrschte bei den Ausflügen nach Marseille und Les Baux, einer mittelalterlichen Festungsstadt, an deren Fuß in einer gigantischen Höhle überdimensionierte Bildprojektionen von Picasso und anderen Künstlern gezeigt werden-  das Ganze mit Musik begleitet und untermalt. Auch Marseille, die Kulturhauptstadt 2013 hat einiges zu bieten. Das Mucem und der verspiegelte Hafen, aber auch der traditionelle Fischmarkt hinterließen Eindruck bei den Schülern. Mit einem Touristenzug wurde dann Notre Dame de la Garde, Kathedrale und Wahrzeichen von Marseille, erobert.

Schule in Frankreich ist irgendwie wie in Deutschland, aber auch irgendwie anders. Ein Zaun grenzt den Schulbereich ab. Kein französisches Kind nimmt ein Schulbrot mit und bis zum Mittagessen wird auch nichts getrunken. Und irgendwie ist es strenger. Oder doch nicht? Großer Jubel herrschte jedenfalls, als der Streik beim SNCF dem Kurs einen zusätzlichen Tag bescherte, denn die ursprünglich für Donnerstag geplante Rückkehr wurde kurzerhand auf Freitag verlegt. Die Schüler jubelten und fragten, ob man nicht das ganze Wochenende noch bleiben könne. Das war nun nicht möglich, aber alle können sich auf ein baldiges Wiedersehen freuen: Im Juni erfolgt der Rückbesuch.

„Spanienaustausch? Erneuerbare Energien? Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun?“

 

Gut erinnere ich mich an diese Frage einer Schülerin, als ich unsere Pläne im Rahmen des Programms „Erasmus+“ das erste Mal in meinem Spanischkurs erwähnte. Und wir machten uns auf den Weg, im Rahmen des Projektes genau diese Frage und noch viele weitere Fragen zu beantworten.

Vor den Schülerinnen und Schülern lagen Monate, in denen sie sich einerseits intensiv auf den bevorstehenden Austausch mit allen sprachlichen und interkulturellen Herausforderungen vorbereiteten und andererseits begannen, sich ein Verständnis für die zentrale Bedeutung der erneuerbaren Energien für unsere Zukunft zu erarbeiten. Besonders war in dieser Zeit bereits das Wissen, dass es eine Schülergruppe in Spanien gab, die sich mit den gleichen Fragen beschäftigt, was den Schülerinnen und Schülern bereits zu diesem Zeitpunkt ein Gefühl dafür gab, dass es sich bei den erneuerbaren Energien um ein Thema handelt, das uns alle angeht, über die Landesgrenzen hinaus und auch ganz unabhängig von Sprache und Kultur.

Die Höhepunkte waren dann die gegenseitigen Besuche im jeweils anderen Land. Neben den Aufenthalten in den Gastfamilien, welche für die Jugendlichen natürlich sowohl sprachlich als auch kulturell eine tolle und spannende Erfahrung waren, waren das auch die Zeiträume, in denen die thematische Vorarbeit zusammengeführt wurde. Keiner der deutschen Jugendlichen wird den Anblick der gigantischen Solaranlage in Almería vergessen und ebenso eindrücklich werden unseren Gästen aus Spanien nicht nur der Geruch, sondern besonders auch die Möglichkeiten der nachhaltigen Energiegewinnung der Biogasanlage in Münster in Erinnerung bleiben.

Dieses Projekt ermöglichte den Jugendlichen nicht nur, ein anderes Land und seine Kultur und Sprache kennenzulernen und dabei wertvolle Freundschaften zu schließen, sondern sich gleichzeitig mit einem Thema zu beschäftigen, welches in ihrer Zukunft eine zentrale Rolle spielen wird und dadurch auch für die berufliche Orientierung wichtig sein kann.

Mehr Informationen zu dem Projekt und ausführliche Arbeitsergebnisse sowie Erfahrungsberichte der Schülerinnen und Schüler, die an dem Projekt teilgenommen haben, finden Sie auf der Website des Projektes:

https://erasmus17blog.wordpress.com/

Spendengeld in Haiti angekommen - Klassenraum nach Gesamtschule Münster-Mitte benannt

Im Juni letzten Jahres hat die Schülerschaft der Gesamtschule Münster Mitte über 17000 Euro durch einen Sponsorenlauf für eine Schule in Haiti gespendet. Dieses Geld wurde zum Bau eines Klassenpavillions verwendet. Das Klassenzimmer wurde nun offiziell auf den Namen „Gesamtschule Münster Mitte“ getauft.  Dazu hat die Haiti-Kinderhilfe bei einem Künstler ein Kunstwerk in Auftrag gegeben. Dieser Eisenkünstler hat den Namensschriftzug mit einer Schablone auf ein Ölfass übertragen, anschließend herausgehämmert und farbenfroh gestaltet. Die Geamtschule wurde sozusagen ins Paradies gemalt. Die Schüler und Schülerinnen aus Haiti freuen sich sehr, denn sie wissen, dass ohne die Hilfe der Schüler und Schülerinnen aus Münster kein Schulgebäude entstanden wäre.  Ein Foto von der Spendenübergabe werden sie neben dem Kunstwerk in ihrem Klassenraum aufhängen.

 

Erfolgreiche Wettbewerbsteilnahme

Die 6b der Gesamtschule Münster-Mitte hat am Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung teilgenommen und mit ihrem Beitrag 150 Euro für die Klassenkasse gewonnen. Die Klasse hat eine eigenen Nachrichtensendung produziert und ist sehr stolz auf das Ergebnis und den Gewinn. Klicke auf das Bild, um das Video zu schauen.

 

Jahrgang 10 genießt in der Aula "Die Neuerfindung Europas" unter der Regie von Thomas Nufer

Frau Europa, eine in die Jahre gekommene und multiorgangeschädigte Dame, ist auf der Suche nach einem empathischen jungen Mann, der ihr angeschlagenes Selbstvertrauen wieder aufrichten und sie neu erfinden soll.   

Elias, ein leicht autistischer Abiturient, scheint genau der Richtige dafür zu sein. Angeheizt durch Frau Europas fordernden und eigenwilligen Persönlichkeit begibt er sich auf die Suche nach ihren Wurzeln. Nach vielen lebhaften und reichlich chaotischen Begegnungen mit bekannten und auch unbekannten Europäern (darunter Adenauer und De Gaulle, Kohl und Mitterand, Erich Honecker und Angela Merkel, einem AfD-Anhänger und einem fast fliessend deutsch sprechenden Flüchtling, einem Börsenspekulanten und einem urwestfälischen Bauern) wird Elias klar, wie viel Engagement es bedurfte, Europa in der heutigen Form aufzubauen und wie geschichtsvergessen viele von uns sind. 

Da behaupten in einer Umfrage tatsächlich Münsteraner Bürger, dass es die EU schon seit dem Mittelalter gäbe und dass Jogi Löw und Helmut Kohl Könige von Europa wären. Das stellt das Stück nun richtig. Es beginnt bei der Geburt der kleinen Europa aus dem Schoss des großen Europäers Robert Schuman unter Einsatz des ersten deutschen Bundeskanzlers Konrad Adenauer an und schlängelt sich durch die wichtigste Lebensereignisse der betagten Frau Europa. 

Elias wird klar, dass die Früchte ihrer jahrzehntelangen Bemühungen im Strudel all der aktuellen Krisen kaum noch wahrgenommen werden.

Am Ende seiner Reise gründet er deshalb die erste gesamteuropäischen Partei für alle unter 25 Jahren. Von diesem Moment an ist er auch auf die Ideen der Zuschauer angewiesen. Und mit Hilfe der Gesamtschule-Mitte wird Europa an diesem Vormittag neu erfunden. Zumindest fast. ;-)

Für das Stück standen extrem spielfreudige Profischauspieler parat: Christiane Hagedorn, Jazzsängerin und Schauspielerin u.a. am Theater Münster, den Kabarettisten Andreas Breiing von der „Buschtrommel“, Eckhard Ischebeck (u.a. Compagnie de Comedie in Rostock) und Martin Schlathölter (Projekt B-Side) aus Münster. Sven Stratmann war verantwortlich für eine aufwändige Sound- und Video-Performance.

Hinter dem Projekt stecken Autor und Regisseur Thomas Alexander Nufer und Dirk Schubert, verantwortlich fürs pädagogisches Konzept und die Projektleitung.

Das Multimedia-Spektakel wird in drei Städten in NRW gezeigt. Projektträger ist HeurekaNet – freies Institut für Bildung, Forschung und Innovation e.V. in Münster, Kooperationspartner die Europa-Union NRW. Gefördert werden die Aufführungen durch das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung!

www.reset-europe.net

Schüler lernen von Schülern - Achtklässler durchlaufen Alkoholparcours

Schülerinnen und Schüler des zehnten Jahrgangs unserer Schule bauten für die Achtklässler einen Alkoholparcours auf, der aus fünf Stationen bestand. Unter anderem konnten Promillebrillen ausprobiert werden.

 

SchülerInnen der Gesamtschule Münster-Mitte gedenken der Opfer des Holocaust

Gemeinsam mit etwa 160 Schülern aus Münsters Schulen erinnerten auch die Schüler der Gesamtschule Münster Mitte am 26. Januar  an die schlimmen Verbrechen des Nationalsozialismus, als Millionen von Menschen durch Deportation in Konzentrationslager ihr Leben verloren. Auch Menschen, die in Münster lebten. Achtklässler setzten sich mit den Biographien der jüdischen Bevölkerung auseinander und kamen an den Stolpersteinen mit interessierten Passanten über diese Biographien ins Gespräch. Dabei blieben auch oft ältere Menschen stehen und erzählten von ihren Erinnerungen.

 In der Mittagszeit kamen dann die Schüler aller Schulen im Rathausinnenhof zusammen. Stellvertretend für die vielen wurde für elf Münsteraner, die am 27. Januar 1943 deportiert wurden, auf dem Platz des Westfälischen Friedens eine Kerze angezündet. Während die achten Klassen mit dem Stolpersteinprojekt gearbeitet hatten, hatten die siebten Klassen zum Erinnerungstag beigetragen, indem sich an einem Vormittag mit dem Schicksal von Tommy, einem tschechischen ins KZ Theresienstadt deportierten kleinen Jungen, beschäftigt hatten.

Burkhard Spinnen zu Gast an der Gesamtschule Münster Mitte

Am Mittwoch öffneten sich die Türen der ehemaligen Aula des denkmalgeschützten Überwassergebäudes für eine ganz besondere Veranstaltung. In diesen großen und lichten Raum, der heute Selbstlernzentrum und Schülerbücherei der Gesamtschule Münster Mitte beherbergt, luden die Lesescouts der Gesamtschule alle siebten Klassen zu einer Lesung mit dem Münsterischen Schriftsteller Burkhard Spinnen ein.

Die Lesescouts, das sind Acht- und Neuntklässler, die für alle Aktionen rund ums Lesen an ihrer Schule zuständig sind und sich zum Auftrag gemacht haben, das Lesen auch unter Jugendlichen „gesellschaftsfähig“ zu machen. Sie organisierten die Veranstaltung im Vorfeld, stellten heute Fragen im Rahmen einer Kennenlernrunde und moderierten souverän.

Der prominente Gast stellte sich den Schülerinnen und Schülern freundlich und aufgeschlossen in einem Interview und antwortete anekdotenreich, indem er aus der eigenen Schulzeit, von seiner Familie und seiner Arbeit erzählte. Spinnen, der in erster Linie Literatur für erwachsene Leser schafft, stellte sein Buch „Müller hoch Drei“ vor, spannende und intelligente Lektüre für die geladene Altersgruppe. So herrschte denn auch während der Lesung, für die ein bequemer Sessel und eine barocke  Stehlampe gemütliche Lese-Atmosphäre schufen, fast andächtige Stille im Raum.

Das Buch erzählt die Geschichte eines Jungen, der eines Tages von seinen Eltern erfährt, dass sie sich trennen wollen. Während vor seinem inneren Auge schon ein dramatisches Scheidungsszenario abgespult wird, klären ihn die Eltern auf: Nicht voneinander wollen sie sich trennen, nein, von ihm, ihrem Kind. Es sei auch schon alles geregelt, die Koffer gepackt, die Weltreise gebucht, er bekäme natürlich das Haus und könne dort weiterhin wohnen.

Ab und zu ging ein ungläubiges Raunen durch das Publikum, dann wieder gelöstes Lachen, denn Spinnen schafft es in einem Balanceakt zwischen Ernsthaftigkeit und Humor, das eigentlich bedrückende Thema des Verlassenwerdens, mit dem sich viele Jugendliche unfreiwillig konfrontiert sehen, mittels der Beschreibung komischer Situationen und unerwarteter Wendungen aufzulockern und ihm so das Tabu zu nehmen.

Als die Lesung beendet war, beantwortete Spinnen noch einmal Fragen aus dem Zuschauerraum, dann bekam jede Klasse ein signiertes Exemplar des Buches für die Klassenbücherei ausgehändigt. Dagmar Kesting, Deutschlehrerin und Leiterin der Lesescouts an der Gesamtschule, zeigte sich sehr zufrieden: „Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Spinnen und haben schon mit ihm an einer neuen Idee für ein weiteres Treffen gebastelt. Darauf freuen wir uns sehr.“

Verbesserung der Lehrer/innenausbildung – Wir machen mit!

Die Klasse 6a hat im Rahmen des Religionsunterrichts an einem Unterrichtsprojekt mit der Technischen Universität Dortmund unter der Leitung von Professorin Dr. Gärtner zur Verbesserung der Ausbildung von zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern teilgenommen.

Für die erfolgreiche Teilnahme erhielten sie eine Urkunde.

 

Wir mit euch - ihr mit uns. Stolze AutorInnen zum Thema Flucht und Migration

Endlich halten sie ihr Erstlingswerk in der Hand. Fast 60 Schülerinnen und Schüler der GeMM haben sich im letzten Schuljahr (Jahrgang 8) im Rahmen eines von der Diakonie geförderten Projektes fächerübergreifend mit dem Thema Flucht und Migration beschäftigt. Dabei suchten sie, unterstützt durch ihre LehrerInnen, immer wieder das Gespräch mit Flüchtlingen, die Auseinandersetzung mit Institutionen und Organisationen, die sich mit Themen der Flucht beschäftigen, erforschten aber auch eigenen Migrations- und Fluchtgeschichten innerhalb der Familie.

Auf dem Programm stand ebenso der Besuch einer Flüchtlingsunterkunft, und eine gemeinsame, öffentliche Veranstaltung mit anderen Schulen, bei denen sich die SchülerInnen auch künstlerisch und musikalisch mit dem Thema „Flucht“ auseinandersetzten. Bei dieser Gelegenheit gab es auch eine spannende, musikalische Begegnung mit unserer Lehrerin Frau Oeynhausen und einem Geflüchteten.

Stolz schauen die SchülerInnen nun auf die veröffentlichte Ausgabe „Wir mit euch – Ihr mit uns“, in der sich ihre literarischen und künstlerischen Produkte finden, und an denen sie auch die interessierte Bevölkerung, die das Buch im Handel erwerben kann, teilhaben lassen.

 

Jahrgang 5 besucht die Zooschule im Allwetterzoo Münster

Am 15.01.18 besuchten die Klassen 5a und 5c die Zooschule im Allwetterzoo Münster. Das Thema "vom Wildtier zum Haustier" aus dem NW-Unterricht bereitete dabei genauso gute Laune wie das Füttern der Elefanten oder das eigene reichhaltige Mitbringbuffet.

Dem Täter auf der Spur - WP-Kurs Naturwissenschaften forscht im Uni-Labor

Der WP Kurs Naturwissenschaften des Jahrgangs 8 hat am 7.12 eine Exkursion in das Labor der Chemiedidaktik der Uni Münster unternommen. Dort haben wir zuerst mit Studenten zusammen Materialien erprobt und bei deren Enwicklung mitgewirkt. Im zweiten Teil des Tages haben wir dem Institut dabei geholfen einen Mordfall zu klären. Dazu haben wir verschiedene Experimente (Blutnachweis, Schuhabdruck, Metallnachweis mit Funkenprobe, Chromatographie) gemacht um den Täter zu bestimmen.

News for Kids - 6b dreht eine eigene Nachrichtensendung

Die 6b der Gesamtschule Münster Mitte nimmt am diesjährigen Schülerwettbewerb zur politischen Bildung teil und hat in diesem Rahmen eine eigene Nachrichtensendung für Kinder produziert. Diese Sendung heißt News for Kids und wurde von allen Schülerinnen und Schülern der Klasse mitgestaltet.

News for Kids bei youtube

Viel Spaß dabei!

GrundschullehrerInnen zu Besuch an der Gesamtschule Münster Mitte

Zahlreich waren die Grundlehrerinnen und Grundschullehrer gekommen um sich von ihren ehemaligen Schützlingen unser Schulkonzept erklären zu lassen. Mit viel Engagement spielten die Kinder z.B. unser Lernbüro nach, stellten das Logbuch und ihre Lernpläne vor.  Im anschließenden Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern als auch mit den Klassenlehrern stellte sich heraus, dass die Kinder hier richtig gut angekommen sind und sich wohl fühlen.

Elternabend zum Thema Cybermobbing am 12.12.2017 um 19 Uhr in der Aula

Die neuen Medien (z.B.: Smart Phone Apps und Whats App) sind ein Gewinn, dennoch sind die Gefahren, die Apps und Soziale Netzwerke mit sich bringen, nicht von der Hand zu weisen (Mobbing, Viren, Kosten). Es ist uns wichtig, dass unsere Schüler/Innen über diese Gefahren aufgeklärt werden.

Aus dem Grund haben wir bereits für die Stufe 6 in Kooperation mit Outlaw, einer Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe, eine altersgerechte Schulung durchgeführt. Neben kleinen Rollenspielen und spielerischen Übungen erarbeiten wir auch z.B. Rollenbilder in einer Mobbing Situation und klären die Schüler über Konsequenzen des eigenen Verhaltens auf.

Der Elternabend soll ihnen die Möglichkeit geben, einen Einblick in diese Thematik zu bekommen und Fragen zu stellen. Durch den Abend führt Sie Sebastian Geeraedts als ein Vertreter von Outlaw, der auch bereits bei dem Cybermobbing Projekt in den 6er Klassen als Dozent fungiert hat. Fragen und Diskussionen rund um das Thema „Social networking“ sind dabei ausdrücklich erwünscht und garantieren einen interessanten Verlauf des Abends.

 

Berlin, Berlin, wir fuhren nach Berlin: Jahrgangsfahrt der Klassen 10 vom 13.- 17.11.2017

Nach entspannter Bahnfahrt und dem Check-In ins Aletto-Jugendhotel in Charlottenburg, nur wenige Gehminuten von der Gedächtniskirche und der Flaniermeile Kurfürstendamm entfernt, verbrachten wir interessante und intensive Tage in Berlin.

Wir atmeten Berlin-Geschichte in den Unterwelten der Berliner U-Bahn, erhielten bewegende Einblicke im ehemaligen Stasigefängnis Hohenschönhausen, besuchten Berliner Wahrzeichen wie das Brandenburger Tor und das Holocaust-Denkmal, schlenderten Unter den Linden, informierten uns im Reichstagsgebäude und stiegen in der Reichstagskuppel der Politik aufs Dach.

Genießen und staunen hieß es bei dem Besuch verschiedener Museen. Wir tauchten ein ins Berliner Alltagsleben durch diverse Führungen durch die Kieze und entspannten abends bei einem gemeinsamen Essen im Restaurant 12 Apostel und der Show Blue Man Group. Höhepunkt war sicherlich am letzten Abend die berühmte Berliner Szenelocation Matrix mit clubbiger Tanzmusik.

Max Janzen (10d) nimmt Sie und euch mit auf die Fahrt. Viel Vergnügen beim Anschauen seiner Reiseimpressionen.  Max, vielen herzlichen Dank! 

Klassenfahrt der 10. Klassen bei Youtube

 

 

Logos für die Schulbands

 

Am 09.11. bekamen unsere Bands „The Pack“ und „Lärmplan“ interessanten Besuch: 15 Schülerinnen und Schüler der technischen Schulen des Kreises Steinfurt arbeiten in diesem Schuljahr unter der Leitung ihrer Lehrerin Claudia Pötter im Fach ‚Gestalten‘ an einem besonders für uns spannenden Projekt: Sie gestalten für die beiden Bands neue Logos.

Zunächst haben die Schülerinnen und Schüler sich über die Gesamtschule Mitte allgemein sowie über die beiden Bands im Speziellen informiert. Aus diesem Material wurden erste Ideen entwickelt und erste Entwürfe gezeichnet. Bei ihrem Besuch am 09.11. wurden diese den Bandmitgliedern präsentiert. Wir hatten dann die Möglichkeit, uns jeweils für drei Entwürfe zu entscheiden.

An dieser Auswahl wird nun weiter gearbeitet. Zum Abschluss des Projekts erhält dann jede Band ein eigenes Logo, individuell gestaltet nach ihren Wünschen!

Für die gute Zusammenarbeit und die kreativen Ideen der Steinfurter Schülerinnen und Schüler möchten wir uns schon jetzt herzlich bedanken!

Ran an die Gewichte - zehnter Jahrgang verlegt den Sportunterricht in ein Fitnessstudio

 

„Ran an die Gewichte“. Der gesamte Jahrgang 10 der GeMM brachte  im Rahmen ihres Sportunterrichts einige Schnupperstunden im Fitnessstudio zu. Da floss doch so der eine oder andere Schweißtropfen und der Muskelkater war vorprogrammiert. Erfahrene Fitnesstrainer achteten jedoch immer darauf, dass die Schülerinnen und Schüler die Übungen richtig ausführten. Es kommt eben nicht nur auf die Kraft an bei der  viel gelobten Fitness.

 

 Schulband "The Pack" stellt sich vor

Die Schulband der Ältesten, die sich "The Pack" nennt und in diesem Jahr neben dem Kunst hoch 4 bereits auf dem Carport Festival Ledde zu hören war, bietet nun auch neben Live-Performance die erste Studio-Produktion an- eine Coverversion von Linkin Parks "In the End". Lena rappt und Lilly singt über die Grooves von Elias am Schlagzeug, Joy am Keyboard, Finn und Benne an den Gitarren und Carlo am Bass. Seit einigen Wochen sorgt außerdem Fynn für Verstärkung im Gesang. Hören Sie rein und teilen Sie es gern mit Freunden und Bekannten - unsere Jungs und Mädels freuen sich!" https://youtu.be/4Jke_6mk2Jo

 

Übergabe des Schecks in Höhe von 17000 Euro vom Sponsorenlauf an die Haiti Kinderhilfe

Quelle des Bildes: Westfälische Nachrichten

Das regelmäßige Zusammentreffen der Schülerschaft - die sogenannte „Assembly“ in der Gesamtschule Münster Mitte hatte heute einen besonderen Rahmen. Die SV hatte im Juni 2017 für den Aufbau einer Schule in Haiti einen Sponsorenlauf organisiert. Zur Scheckübergabe war die Vereinsvorsitzende der Haiti Kinderhilfe Roswitha Weiß von Kaiserslautern aus angereist. Als die gespendete Summe von 17251 Euro genannt wurde, ging ein  Begeisterungssturm durch die Sporthalle.  Eine Summe - so Frau Weiß - die trotz Spenden nach Hurrikans und Erdbeben wirklich „einzigartig“ sei, noch nie habe der Verein eine derart hohe Einzelspende bekommen.

Als sie dann von Haiti mit eindrücklichen Bildern erzählte, trat eine ungewöhnliche Stille in den Raum. Sie nahm die Schülerinnen und Schüler mit auf eine Reise mit Lastwagen und Eselskarren über Sandpisten und sechs Flüsse von Port-au-Prince, der Hauptstadt Haitis bis nach Bangage im Landesinnern, wo die Haiti Kinderhilfe mit Unterstützung  der Gesamtschule eine Grundschule aufbaut. Die gesamte Schulgemeinde hörte so interessiert zu, weil das Leben der Kinder in Haiti so anders ist als das ihrige. Kinder kümmern sich schon morgens vor der Schule und auch danach ums Wasserholen und müssen das Vieh hüten. Sie kennen keine Spielzeuge und Schulmaterialien wie Stifte und Papier fehlen in ihrem Zuhause. Sie freuen sich so sehr auf Ihre Schule, dort können sie lernen und auch spielen. Die Schulspeise ist bei vielen Kindern oft die einzige Mahlzeit am Tag. Dieses Projekt mit der Freude, die das Lernen den Kindern macht, sei ihr „Herzensprojekt“. Das Schulkonzept anknüpfend an Maria Montessori ist so anders als das Lernen in den wenigen, den meisten Kindern nicht zugänglichen Schulen Haitis, es ermöglicht  den Kindern Freiheiten, Spiel und handlungsorientiertes Lernen. Mit dem Geld kann ein ganzer Klassenraum gebaut und auch bestückt werden. Frau Weiß bedankte sich bei der ganzen Schulgemeinde für ihr Engagement, aber auch sie selbst bekam hinterher von Schülern und von Lehrern sehr positive Rückmeldung für ihren mitreißenden und gleichzeitig berührenden Vortrag.

Pressemitteilung: Gesamtschule Münster Mitte unterstützt das Projekt (Kouraj pou Lavni – Mut für die Zukunft) Bau einer Schule im Landesinneren Haitis

 

Herr Hinzke schenkt uns wieder tolle Vokabelhefte

Die Allianz-Agentur von Martin Hinzke hat uns auch in diesem Jahr wieder für alle Schüler/innen je ein Vokabelheft geschenkt - ganz herzlichen Dank dafür!

Hervorragender Dritter Platz in der Endrunde der Stadtmeisterschaften Fußball

 

Die Schulmannschaft Jungen WK II der Gesamtschule Münster Mitte hat bei den Stadtmeisterschaften Fußball in der Finalrunde einen hervorragenden 3. Platz belegt. Herzlichen Glückwunsch!

 

Ernährungsgipfel 2017 - Unsere Mensa als Pionierkantine ausgezeichnet

Am 21.09.2017 wurde der Mensaverein durch die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz Frau Christina Schulze Föcking als Pionierkantine 2017 ausgezeichnet.

Neben der Preisverleihung gab es zahlreiche Vorträge und interessanten Austausch beim Markt der Möglichkeiten. Vor allem die Vorträge von Thomas Pütter („Neue Impulse für Mitarbeiterbegeisterung - DENK NEU!“) und Jürgen Krenzer („Mit Authentizität, Regionalkulinarik und Anders-Tourismus zum Erfolg“) konnten begeistern.

Der Mensaverein wurde für die Bemühungen nachhaltig zu arbeiten und sich regional aufzustellen ausgezeichnet - darauf sind wir sehr stolz!!!

Den Preis entgegengenommen haben Frau Wagner (Küchenleitung), Frau Glitz und Herr Schlöpker (Vorstand des Mensavereins)

 

Stadtmeisterschaften Fußball Mädchen

WK III (2004-2007) 7. Platz

Vorne: Leonie, Sara, Josefine, Merit – hinten: Mia, Emely, Fanny, Theodora, Aleyna

 

WK II (2002-2004) 2. Platz

Lotta, Frida, Jule, Leonie, Lenja, Ida, Alea, Karla, Runa, Mascha, Tasha

 

Danke für eure Teilnahme und herzlichen Glückwunsch!

 

Richtfest in der neuen Turnhalle des Oberstufentraktes

In der letzten Woche vor den Ferien konnten wir einen weiteren Erfolg in unserem Schulaufbau feiern. Der Oberstufentrakt wächst kontinuierlich, man kann nun schon deutlich erkennen (und begehen), wie das Gebäude im nächsten Sommer aussehen wird. Einen ersten wichtigen Bauabschnitt feierte die Schulgemeinde daher zusammen mit unserem Oberbürgermeister Herrn Lewe, dem Stadtdirektor und Dezernenten für Schule Herrn Paal, dem Dezernenten für Bau Hernn Peck und vielen Nachbarn und Gästen.

Kunst4 - ein buter Abend rund um die Kunst

Zum Abschluss des Schuljahres gab es einen eindrucksvollen kulturellen Höhepunkt an unserer Schule. Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Jahrgangstufen hatten mit ihren Lehrkräften Kunst aus den Bereichen „Darstellende Kunst“, „Kochkunst“, „Musikkunst“ und „Kunstwerke“ zusammengestellt und präsentiert. Moderiert wurde der Abend von Frau Janning und Herrn Keller, die das spektakuläre, bunte Programm humorvoll einrahmten und als Mitglieder unserer Lehrerband „Lärmplan“ zu einem fetzigen Abschluss brachten. Diese Form der Kunstpräsentation fand soviel positive Resonanz, dass alle sich wünschen im nächsten Jahr wieder einen solchen Abend auf die Beine zu stellen. Das ist zwar mit viel Arbeit verbunden gewesen, aber diese hat sich wirklich gelohnt – wir sind sehr stolz auf alle Produkte und Darbietungen!

Tanzprojekt in Kooperation mit dem Theater Münster zur Musik "Sacre du printems" von Igor Strawinsky

Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Geistschule und der Waldschule bekam eine Gruppe unserer Schülerinnen und Schüler bei Choreograph Mohan C. Thomas (aus Essen) über vier Wochen Tanzunterricht. Ab Mitte Mai war das Training täglich 3 h in der Geistschule, die letzten Proben waren schließlich auch abends im Theater. Das Stück erzählt von dem uralten Ritus, ein junges Mädchen zu opfern bzw. sich tottanzen zu lassen, damit der Frühling wiederkehrt. Die Interpretation war sehr modern und politisch, dem jungen Ensemble hat es trotz dieser Ernsthaftigkeit Spaß gemacht, intensiv eine große Theateraufführung vorzubereiten und schließlich mit großem Erfolg vor 800 Zuschauern im städtischen Theater aufzuführen, ein unvergessliches Erlebnis!

 

Lesung beeindruckt Schüler nachhaltig - Die Autorin Sharon Dodua Otoo liest an der Gesamtschule Münster Mitte

Dass Literatur auch äußerst spannend, sein kann, das erfuhren die Schülerinnen und Schüler an der Gesamtschule während einer bewegenden Lesung. Bevor die Autorin und Ingeborg Bachmann- Preisträgerin Sharon Otoo in der Aula mit ihrer Lesung beginnen konnte, stellten die Lese-Scouts  der britischen Autorin aus Ghana noch einige Fragen, u.a. warum sie denn eigentlich Schriftstellerin geworden sei.

Bereitwillig erzählte die Wahl-Berlinerin, dass sie zunächst  nur für sich und für ihre Familie geschrieben habe.  Nach einer Veröffentlichung in einem kleinen Münsteraner Verlag, wurde eine Journalistin auf sie aufmerksam. Sie brachte die Autorin dazu sich für den Ingeborg-Bachmann- Preis zu bewerben. „Ich wusste nicht, was auf mich zukommen würde“, sagte Frau Otoo lächelnd und dass sie tatsächlich den 1. Preis gewinnen würde, hatte sie selber wohl nicht erwartet. Frau Otoo versteht sich als engagierte Feministin. Deshalb sind die Protagonisten in ihren Geschichten oft schwarzen Frauen, die  mit Diskriminierung, Sexismus und Rassismus zu kämpfen haben. Wichtig sei ihr Emotionen zu transportieren,  die in ihren Geschichten zum Ausdruck kommen.  Auf die Frage, was sie vom deutschen Schulsystem  halte, antwortete sie zurückhaltend. Sie habe das Gefühl, dass sehr viel Druck, sowohl auf Schülern, als auch auf den Lehrern, laste. 

Frau Otoo las Teile aus zwei Novellen vor. „ Die Dinge, die ich denke während ich höflich lächle“  und „Sechs Tage“. Die Schülerinnen und Schüler waren sehr aufmerksam dabei und zeigten sich anschließend beeindruckt von der Offenheit mit der Autorin.

Gesamtschule unterstützt Projekte in Haiti

Wir unterstützen als Schulgemeinde schon von Anfang an Projekte in Haiti. In den letzten Jahren z.B. durch den Verkauf von selbstgebackenen Plätzchen zur Weihnachtszeit oder Waffeln in der Stadt. Auch in diesem Jahr möchten wir die Haiti-Kinderhilfe wieder unterstützen. Daher hat unsere SV zu einem Sponsorenlauf aufgerufen der am 26.06. stattfinden wird.

Etwas ausführlichere Informationen zum Projekt in Haiti finden Sie hier.

Frankreich-Austausch Jahrgang und Sauzay

Neuneinhalb Wochen in Deutschland: Vier Sauzay Schüler aus Frankreich an der GEMM zu Gast.

„C´est cool en Allemagne!“ Das können die vier Sauzay-Schülerinnen und Schüler aus Aix en Provence ganz locker jetzt auch in deutscher Sprache sagen. Denn Alex, Felix, Maureen und Sibylle nehmen für zwei Monate am Unterricht der achten Klassen der GEMM teil und haben schon eine Menge Deutsch gelernt. Sie sind für diese Zeit zu Gast in ihren deutschen Austauschfamilien. So lernen sie intensiv das Leben in Deutschland kennen: das Zuhause des Gastkindes, das schulische Leben und ihre Freizeit teilen das deutsche und das französische Kind für den Zeitraum von acht bis zehn Wochen. Am Ende des Schuljahres wird Maureen während der Praktikumsphase der achten Klassen sogar die geplante „Herausforderung“ der Freundin mitmachen - und das ist eine völlig eigenständige Fahrradtour nach Köln. Auch für die deutschen Achtklässler der GEMM Marie, Robert, Tomke und Tsolmon war es ein spannendes und mutiges Projekt, mehrere Wochen von März bis Mai in Frankreich zu verbringen und ihrerseits Sauzay-SchülerIn in Frankreich zu sein. Sie haben das etwas andere Leben in der schönen Provence erlebt und so eine Menge gelernt- nicht nur Französisch.

Ein Frankreich-Austausch kommt selten allein.

Eingebettet war der Sauzay –Austausch, der zunächst in Frankreich und dann in Deutschland stattfand, in einen Schüleraustausch der kompletten Französisch-Klasse. Bei strahlendem Wetter  hatten sich 14 deutsche  Schülerinnen zunächst Anfang Mai gemeinsam auf den Weg in die frühlingshafte Provence gemacht- begleitet von ihren Lehrerinnen Hille Reil-Funke und Ingrid Ringhoff. Neben gemeinsamem Unterricht waren die Kulturhauptstadt Marseille sowie die Festungsstadt Les Beaux auf dem Reiseprogramm. Aufgenommen in den Familien ihrer Brieffreunde erlebten die GEMM-Schülerinnen dort eine Woche französisches Leben, Esskultur, Schule – und natürlich die Sprache.

Auf dem Rückweg waren auch alle acht Sauzay-Schüler nun mit an Bord, während der TGV mit 300 Stundenkilometern von Aix nach Münster brauste. Die nun insgesamt 18 SchülerInnen konnten ihre Erlebnisse austauschen, Fotos anschauen, Musik hören. Das Ende des Frankreich –Reise war zugleich der Beginn der Sauzay-Phase in Deutschland.

Das Wiedersehen mit den anderen französischen Freunden ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Schon im Juni war der Rest der französischen Austauschklasse an der GEMM zu Gast: Eine Woche lang machten nun die Franzosen in Deutschland den Unterricht an der GEMM mit, besuchten das Bergbaumuseum in Bochum und hatten tierisches Vergnügen im Allwetterzoo in Münster und beim Tretbootfahren  auf dem Aa-See. Auch die Skulptur -Ausstellung sorgte für gute Stimmung.   

Gesamtschule Münster Mitte - very british!

Die Englandfahrt war in diesem Schuljahr wieder ein voller Erfolg! Siebenundsiebzig Schülerinnen und Schüler des achten Jahrgangs machten sich mit ihren Lehrkräften und Integrationshilfen auf den Weg in den malerischen Süden Englands und durften auch zwei Tage Großstadtluft in der Weltmetropole London schnuppern. Neben der klassischen Sightseeingtour durch London, Besuch des Arsenal-Stadions und von London Eye, standen auch noch Brighton, eine Klippenwanderung sowie der Besuch eines noch bewohnten englischen Schlosses auf dem Programm. Bei Fish and Chips und herrlichem Wetter genossen sie den British Way of Life. Voller Stolz blicken sie auf eine Zeit zurück, in der sie um viele interkulturelle Erfahrungen bereichert wurden und ihre in der Schule erworbenen Englischkenntnisse dem Praxistest unterziehen konnten. Spätestens als sie sich beim Einsteigen in den Bus in die Schlange einreihten, wussten sie, sie sind: VERY BRITISH!

Gesamtschule Münster Mitte - im Landtag NRW

Ganz schön gemütlich sitzt es sich im Abgeordnetensessel im Landtag NRW, dachten sich die Schülerinnen und Schüler der 8d beim Besuch des Landtags NRW in Düsseldorf am Rhein. Dass es aber nicht immer nur gemütlich zugeht, sondern die Arbeit von Abgeordneten auch anstrengend sein kann, stellten sie im Anschluss bei einer spannend gestalteten Plenarsitzung für Schülerinnen und Schüler fest. Dabei durften sie in die Rolle von Abgeordneten schlüpfen und konstruktiv diskutieren und debattieren. Bei einer Gesprächsrunde mit der Abgeordneten Sigrid Beer bekamen die Jugendlichen dann noch persönliche Einblicke in das Leben einer Abgeordneten und durften in die schulpolitische Diskussion mit einsteigen. Freude bereitete zudem das Wiedersehen mit ihrer ehemaligen Klassenlehrerin, die nun im Schulministerium tätig ist.

 

Besuch der Synagoge

Im Anschluss an die Unterrichtsreihe „Judentum“ besuchte die 8. Klasse die Synagoge in Münster. Hiltrud Hadassah Geburek, Gemeindemitglied der jüdischen Gemeinde, ließ in ihrem lebendigen Vortrag das im Unterricht Erlernte für die Schülerinnen und Schüler lebendig werden. Darüber hinaus haben die Schülerinnen und Schüler viel über jüdisches Leben in Münster erfahren und blicken begeistert auf die religiöse Vielfalt in ihrer Stadt.

Klasse 8 im Kloster

Wie fühlt es sich an, das Leben hinter Klostermauern? Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 besuchten im Rahmen des Religionsunterrichts das Kapuzinerkloster in Münster. Bruder Thomas stand den wissbegierigen Jugendlichen Rede und Antwort und schlug dabei die Brücke vom bisher Erlernten zu Erfahrungen mit dem Klosterleben im 21. Jahrhundert.

Leben ohne Qualm (LOQ) - Parcours im Jahrgang 6

Auf spielerische Art und Weise konnten sich die Schülerinnen und Schüler des 6ten Jahrgangs mit dem Thema „Rauchen“ auseinandersetzen. Durch die Beschäftigung mit dem  von der NRW-Landesinitiative "Leben ohne Qualm" entwickelten "LoQ –Parcours, der nicht nur informativ ist, sondern zudem auch noch Spaß macht, werden die Schülerinnen und Schüler frühzeitig für dieses Thema sensibilisiert. An unterschiedlichen Stationen erfuhren die Kinder viel über die Gefahren und Risiken des Tabakkonsums.

Austauschschüler in Aix-en-Provence - gut gelandet :-)

Sie sind gut gelandet und herzlich empfangen worden: Für Marie, Robert, Tsolmon und  Tomke aus der achten Klasse beginnt jetzt Anfang März der  spannende Schüler-Austausch in der Provence in der Nähe von Aix –en- Provence. Sie werden fast ein Vierteljahr an der Austauschschule in La Fare les Oliviers verbringen, wo sie im Rahmen des Brigitte-Sauzay-Programms zwei bis drei Monate in den Familien der französischen Austauschschüler leben werden. Sie gehen dort zur Schule, nehmen am Unterricht teil und lernen das Leben in Frankreich kennen. Danach wird getauscht und die französischen Kinder kommen nach Münster und leben für zwei bis drei Monate in den deutschen Gastfamilien. Bis zu den Sommerferien wird dann im Jahrgang Acht der GEMM ein Hauch von Frankreich wehen.

Fotoausstellung in der Bezirksregierung

Ein weiteres Mal können nun die Bilder unserer Ausstellung zum Thema Mobbing bewundert werden. Die Bezirksregierung war von der ersten Ausstellung im Gebäude am Domplatz so beeindruckt, dass die Bilder, die unsere Schüler/innen in der Foto-AG mit Lisa-Hafeneger produziert haben, nun ein Jahr lang im Flur des Gesamtschuledezernates in der Bezirksregierung am Zentrum Nord ausgestellt werden. Nachdem alle Bilder am richtigen Platz hingen, freuten sich Kathi von Hagen, Lisa Hafeneger und der Gesamtschuledezernent Klaus Pläger über das gelungene Egebnis.

Französischer Lesewettbewerb

Aus „35 Kilo Hoffnung“ von Anna Gawalda las Merle Teschner beim diesjährigen Concours franco-allemand de lecture und  repräsentierte damit die Gesamtschule Münster Mitte. Sie las aus einem Buch, das den allermeisten Schülern unserer Gesamtschule Münster Mitte geläufig sein dürfte, da es in der fünften Klasse zur Schullektüre gehört. Merle las nun natürlich aus der französischen Originalversion: „35 kilos d´espoir“. Vom Lesewettbewerb abgesehen hatte die Veranstaltung der Deutsch –Französischen Gesellschaft im Paulinum ein abwechslungsreiches Programm zu bieten. Sehr gelobt wurde das Minitheaterstück  „Aschenputtel“,  ein Sketch im Waschsalon sowie eine Modenschau auf Französisch  - und nicht zuletzt ein Chor – so wurde der 13. Concours franco-allemand ein kurzweiliger und sehr unterhaltsamer Freitagnachmittag.

Gedenken zum 27. Januar

In Koordination mit der Villa ten Hompel und neun anderen Schulen in Münster wurde am 27. Januar erstmalig in diesem Jahr ein schulübergreifendes Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus durchgeführt. Anlässlich des Gedenktages vom 27. Januar bereiteten die 9ten Klassen der GEMM ein Projekt an den Stolpersteinen in Münster vor und zwei siebte Klassen wurden für das Tommy- Projekt ausgewählt.

Im Tommy- Workshop, der sich mit den Fragen der Ausgrenzung, des „Anders-Seins“ und des Extremismus beschäftigte, diente ein in einem Konzentrationslager entstandenes Kinderbuch als Grundlage dieses Projekts. Dieses Kinderbuch fertigte einst der Prager Zeichner und Journalist Bedrich Fritta für seinen Sohn Tommy an. Nachdem die Familie Fritta im Dezember 1941 nach Theresienstadt deportiert worden war- Thomas war zu diesem Zeitpunkt gerade einmal ein Jahr alt – zeichnete sein Vater, der hier getrennt von seinem Sohn leben musste, Zeichnungen für seinen Sohn an. In diesen Zeichnungen gibt er eine Idee vom Leben außerhalb des Lagers, ein Leben, von dem man in einem KZ nur träumen konnte. Die Zeichnungen drücken Sehnsucht, aber auch Mut und Hoffnung aus. Im Rückschluss konnten die Schüler darüber sprechen, welche Entbehrungen der kleine Tommy ertragen musste.

Sowohl Tommys Vater als auch seine Mutter fanden den Tod im Konzentrationslager, denn die heimlichen Zeichnungen Frittas wurden von den Nazis entdeckt. Tommy selbst wuchs nach der Befreiung von Theresienstadt bei den Freunden der Eltern, Erna und Leo Haas auf, die den Jungen adoptierten. Der damals vierjährige Junge war einer von etwa 150 Kindern, die das KZ Theresienstadt überlebt haben - eines von ursprünglich 15 000.

Anlässlich des Holocaust-Gedenktages hatten sich Schüler und Schülerinnen der neunten Klassen mit den Biographien von Personen beschäftigt, derer durch die Stolpersteine gedacht wird. An den entsprechenden Stolpersteinen informierten sie über den Werdegang und das Schicksal der jüdischen Mitbürger und hatten auch Fotos dabei. Die Münsteraner reagierten sehr positiv und nahmen sich einige Minuten Zeit, um den Schülern kurz zuzuhören und in das Gedenken einzustimmen.

In der Mittagszeit versammelten sich alle Schüler und Schülerinnen im Rathausinnenhof, wo sie von Herrn Bürgermeister Markus Lewe begrüßt wurden und wo die Veranstaltung mit einem gemeinsamen Gedenken abgeschlossen wurde.

Engagiert gegen das Vergessen

Schülerinnen und Schüler unserer Schule folgten einer inzwischen langjährigen Tradition an unserer Schule, der Putzaktion von sogenannten Stolpersteinen. Mit den Stolpersteinen in Münsters Stadtbild beteiligte sich der Münsteraner Verein „Spuren Finden“ an einer Kunstaktion von Gunter Demnig. Diese schaffte eine neue Form des Gedenkens an Opfer des Nationalsozialismus durch das Einsetzen von Pflastersteinen aus Messing vor den ehemaligen Wohnsitzen der Opfer. Den Schülerinnen und Schülern war nach einer Auseinandersetzung mit dem Judentum sowie der Judenverfolgung im Zweiten Weltkrieg sofort klar, dass sie sich an dem Reinigen der Stolpersteine beteiligen wollen, um einen aktiven Beitrag gegen das Vergessen zu leisten. Dabei gedachten sie nach der Reinigung durch Kerzen und Blumen der Opfer und standen während des Putzens neugierigen Passanten Rede und Antwort.